
USC Braunschweig II -
TV Cloppenburg (3 : 2)
09.10.10
TV Cloppenburg –
VSG Göttingen (1 : 3)
23.10.10
MTV Vechelde –
TV Cloppenburg (3 : 0)
30.10.10
TV Cloppenburg –
Bremen 1860 (0 : 3)
06.11.10
VSG Hannover –
TV Cloppenburg (2:3)
13.11.10
TV Cloppenburg –
MTV Salzdahlum (0:3)
20.11.10
TV Cloppenburg –
FC Schüttorf 09 (0:3)
04.12.10
VSG Ammerland –
TV Cloppenburg (3:0)
11.12.10
TV Cloppenburg -
TSV Giesen II (2:3)
19.12.10
Bremen 1860 –
TV Cloppenburg (3:1)
16.01.11
VSG Göttingen –
TV Cloppenburg (3:0)
22.01.11
TV Cloppenburg –
MTV Vechelde (1:3)
29.01.11
TV Cloppenburg –
USC Braunschweig II (0:3)
05.02.11
TV Cloppenburg –
VSG Hannover (3:1)
12.02.11
MTV Salzdahlum –
TV Cloppenburg (3:0)
27.02.11
FC Schüttorf 09 –
TV Cloppenburg
12.03.11
TV Cloppenburg –
VSG Ammerland
26.03.11
TSV Giesen II –
TV Cloppenburg
Finales 0:3 als Spiegelbild der ganzen Saison
Cloppenburg - TSV Giesen II: 0:3 (12:25, 23:25, 21:25)
Die Regionalligavolleyballer haben auch ihr letztes Ziel in der Serie 2010/2011 verpasst. Nach einem sang- und klanglosen 0:3 (12:25, 23:25, 21:25) beim TSV Giesen II schließen die Cloppenburger die Runde als Tabellenletzter ab. Die Hoffnungen, die rote Laterne noch an die VSG Hannover weiterzureichen, erfüllten sich nicht.
Die finale Partie vor den Toren Hildesheims wurde zu einem Spiegelbild der gesamten – verkorks-ten – Saison. Der TVC reiste nur zu sechst an. Patrick Stebner fiel mit Bänderriss aus, Alexander Juckers musste erkrankt passen, zudem fehlten Markus Götting und Christian Meckelnborg. Somit hatte Trainer Panos Tsironis keinen Libero zur Verfügung, da Thomas Eislöffel die Position im Außenangriff übernehmen musste. Darüber hinaus fehlte jede Wechselmöglichkeit, der zu kleine Kader wurde dem TVC einmal mehr zum Verhängnis. „Wir haben einen Mangel auf den Schlüsselpositionen, der Konkurrenzkampf innerhalb der Mannschaft fehlt total“, meinte Tsironis.
Die Gäste erwischten dann auch noch einen ganz bescheidenen Start und gaben den ersten Satz mit 12:25 ab. Die Giesener, die unbedingt einen Sieg brauchten, um der Abstiegsrelegation zu entgehen, waren auf Kurs und absolvierten den nächsten Schritt zum Erfolg mit einem knappen 25:23. „Bei unseren Möglichkeiten ist es schwer, überhaupt einen Satz zu gewinnen“, sagte Tsironis – und wurde im dritten Durchgang prompt bestätigt: Knapp mit 21:25 hatten die Cloppenburger das Nachsehen. Nun steht am kommenden Freitagabend eine gemeinschaftliche Sitzung der ersten und zweiten Männermannschaft an, um über die Zukunft des Männervolleyballs beim TVC zu beraten. „Ich möchte drei- bis viermal mit zehn Leuten pro Woche trainieren können. Dazu müssen sich vor allem junge Leute aus der Zweiten bereit erklären“, umreißt Tsironis seine Vorstellungen.
TVC: Matthias Berndmeyer, Marcus Lanfer, Jan Götting, Holger Brosche, Dirk Gründing, Thomas Eislöffel.

Cloppenburgs Abstieg ist nunmehr endgültig
FC Schüttorf - TV Cloppenburg 3:1 (29:27, 18:25, 25:18, 25:19)
An ein „Wunder“ hatte schon zuvor so richtig niemand mehr glauben mögen, und tatsächlich ist Cloppenburgs Abstieg aus der Regionalliga nunmehr endgültig. Immerhin aber präsentierte sich das Schlusslicht beim seit Monaten formstarken FC Schüttorf 09 noch einmal von seiner deutlich positiveren Seite. „Schon den ers-ten Satz hätten wir gewinnen müssen, als wir zwischenzeitlich mit fünf, sechs Punkten führten“, meinte Marcus Lanfer, der mit seinen Teamkollegen dann vor allem im zweiten, mit 25:18 gewonnenen Durchgang unbekümmert auftrumpfte. „So viel Spaß wie in diesem Satz hatten wir schon lange nicht mehr“, schmunzelte Lanfer.
Die glatte „Zu-null-Schlappe“ war also vom Tisch, zu mehr reichte es für die Gäste dann aber doch nicht, weil Schüttorf die Zügel wieder straffer zog. Lanfer: „Die haben ihr Potenzial wieder verstärkt abgerufen und da war für uns dann nichts mehr drin“.
TVC: Matthias Berndmeyer, Patrick Stebner, Alex Juckers, Holger Brosche, Jan Götting, Marcus Lanfer, Thomas Eislöffel.

Ligaerhalt nahezu unerreichbar
TVC-Volleyballer kassieren beim MTV Salzdahlum klare 0:3-Pleite
Die Volleyballer des TV Cloppenburg müssen sich wohl endgültig mit dem Abstieg aus der Regionalliga anfreunden. Nach dem 0:3 (21:25, 19:25, 20:25) beim MTV Salzdahlum liegt der TVC weiter auf dem letzten Platz. Und in den verbleibenden drei Spielen bekommen es die Cloppenburger unter anderem noch mit dem Spitzenduo VSG Ammerland und FC Schüttorf 09 zu tun.
Der Auftritt beim Tabellenvierten um den früheren TVCer Johannes Berding stand von vornherein unter keinem guten Stern. Die Gäs-te waren nur zu siebt angereist, so dass sie – abgesehen von Libero Thomas Eislöffel – überhaupt keine Wechselmöglichkeit hatten. Zudem fanden die Cloppenburger zu keinem Zeitpunkt zu der Leistung, die ihnen in der Vorwoche noch einen 3:1-Sieg über die VSG Hannover beschert hatte. „Wir haben nicht befreit aufgespielt“, meinte Trainer
Panos Tsironis. „So haben wir zu wenig aus unseren Chancen gemacht.“ Der Erfolg über Hannover hatte dem TVC kein Selbstvertrauen gegeben. Im Gegenteil, die Gäste schafften es nicht, Fehler abzuhaken und sich wieder auf das Spiel zu konzentrieren. „Die ganze Körpersprache hat nicht gepasst“, monierte Tsironis.
So hatten die Cloppenburger beim MTV keine echte Siegchance. Die Salzdahlumer brauchten bei Weitem nicht an ihre Leistungsgrenze gehen, um alle drei Sätze sicher zu gewinnen. „Spätestens jetzt ist alles geklärt, es wäre illusorisch zu glauben, den Klassenerhalt noch zu schaffen“, sagte Tsironis. Nach einem spielfreien Wochenende tritt der TVC am 27. Februar in Schüttorf an. Im schlechtesten Fall steht der Abstieg dann schon fest, sollte Braunschweig II bis dahin zweimal gewonnen haben.
TVC: Eislöffel, Gründing, Brosche, Stebner, Lanfer, J. Götting, Berndmeyer.
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TVC-Volleyballer mit einer 180-Grad-Wendung
3:1-Sieg über die VSG Hannover als Lohn für starke Leistung – Undichtes Hallendach sorgt für Spielfeldverlegung
Gewonnen – und doch verloren. Die Volleyballmänner des TV Cloppenburg haben zwar die VSG Hannover mit 3:1 (25:20, 19:25, 25:22, 25:17) geschlagen, aber dennoch haben sich die ohnehin vagen Hoffnungen auf den Verbleib in der Regionalliga Nordwest weiter verschlechtert. Denn Mitkonkurrent TSV Giesen II gelang mit einem 3:1 über Salzdahlum ein Überraschungserfolg. Somit beträgt der Rückstand für den TVC auf den ersten Nichtabstiegsplatz weiterhin vier Punkte. Aber nun stehen nur noch vier Partien aus, zudem weisen die Cloppenburger das weitaus schlechteste Satzverhältnis auf.
Nichtsdestoweniger waren die TVC-Männer im Vergleich zum fast schon peinlichen Auftritt in der Vorwoche gegen den USC Braunschweig II nicht wiederzuerkennen. Schon beim Aufwärmen legten die Hausherren eine ganz andere Körpersprache an den Tag und sie begannen sehr entschlossen. Konzentriert und sehr einsatzfreudig hielten sie den ersten Satz offen und zogen dann sogar von 16:16 auf 20:17 davon. Daraus machten sie nach nur 20 Minuten Spielzeit ein 25:20.
Doch an diese Leistung knüpfte der TVC nicht an. Er hielt im zweiten Durchgang zwar bis zum 16:19 den Anschluss, aber letztlich setzte sich Hannover über 24:17 mit 25:19 sicher durch. Doch diesen Rückstand steckten die Cloppenburger ungerührt weg. Die VSG nutzte den Rückenwind des Ausgleiches zu einem starken Beginn im dritten Satz. Aber der Punkt zum 11:12 brachte die Wende. Der packende Ballwechsel, in dem die Gäste eigentlich die besseren Chancen hatten, endete mit einem Netzroller Matthias Berndmeyers – unerreichbar für die Hannoveraner tropfte der Ball in ihr Feld. Nun bestimmten die Hausherren eigentlich das Geschehen, aber sie versäumten es, beizeiten daraus Kapital zu schlagen. So sah Marcus Lanfer eine – überzogene – gelbe Karte wegen Reklamierens, die Hannover kampflos den Punkt zum 19:17 bescherte. Doch die TVCer rissen sich zusammen und münzten ein 20:22 noch in ein 25:22 um. Damit war die Entscheidung gefallen. Die VSG fand nicht mehr in die Partie zurück, während Cloppenburg entschlossen nachfasste. Zügig holte der TVC eine 9:3-Führung heraus und hatte damit den Grundstein zum Sieg gelegt. Nach einem 12:19 verkürzten die Gäste zwar auf 16:20, aber die Soestestädter ließen sich nicht mehr aus der Spur drängen. Dass sie den Zähler zum 23:17 quasi geschenkt bekamen, fiel nicht mehr ins Gewicht. Die gelbe Karte gegen die Gäste roch stark nach Konzessionsentscheidung für die Szene gegen den TVC im dritten Satz.
„Es geht doch. Wir haben befreit aufgespielt“, meinte Jan Götting, der den fehlenden Coach Panos Tsironis als Spielertrainer vertrat, und Routinier Marcus Lanfer ergänzte: „Das war eine Kehrtwende um 180 Grad, wenn ich an das Spiel vor acht Tagen denke. Das hat richtig Spaß gemacht.“
Der guten Laune tat es so auch keinen Abbruch, dass die Partie nicht auf dem Hauptfeld in der Halle an der Leharstraße ausgetragen werden musste. An verschiedenen Stellen hatte es durch das undichte Dach geregnet. So wurde die Partie auf ein trockenes Hallendrittel verlegt. Am Samstag griff diese Lösung, am kommenden Wochenende wird es schwieriger, wenn in der Halle an der Leharstraße die Landesmeisterschaften O35 im Badminton über die Bühne gehen sollen. „Wenn es dann regnen sollte, bekommen wir ein richtiges Problem“, meinte Stefan Steyer, Geschäftsführer des TVC, der das Volleyballspiel verfolgte. „Die Stadt weiß um das undichte Dach, aber sie tut nichts dagegen.“
TVC: Jan Götting, Matthias Berndmeyer, Holger Brosche, Marcus Lanfer, Alexander Juckers, Thomas Eislöffel, Patrick Stebner, Dirk Gründing, Jens Tschritter.

Saftlos, kraftlos – und jetzt hoffnungslos
TVC-Volleyballmänner nach 0:3 gegen Braunschweig II dicht vor dem Regionalligaabstieg
Schon wenige Minuten nach dem letzten Ballwechsel war Realismus ins Lager der Volleyballer vom TV Cloppenburg eingekehrt. „Das war’s“, meinte ein konsternierter Trainer Panos Tsironis, als ein peinliches 0:3 (22:25, 17:25, 23:25) gegen den Mitkonkurrenten USC Braunschweig feststand. Nach dieser Pleite sind die Chancen auf den Verbleib in der Regionalliga nahezu auf den Nullpunkt gesunken.
„Nein, es wird nicht mehr reichen“, meinte ein fassungsloser TVC-Routinier Marcus Lanfer. Zwar stehen noch fünf Partien aus, aber nur am kommenden Samstag gegen Hannover und am letzten Spieltag beim TSV Giesen II hat der TVC realistische Siegchancen. In den drei weiteren Begegnungen treffen die Cloppenburger Spitzenreiter auf Ammerland, den zweitplatzierten FC Schüttorf 09 sowie den MTV Salzdahlum, derzeit an Position vier geführt.
Mit einer Leistung wie gegen die junge Braunschweiger Zweite aber wird es zu keinem Punktgewinn mehr reichen. Nichts zu spüren von unbedingtem Siegeswillen, einem großen Aufbäumen gegen den drohenden Abstieg. Vielmehr spulten die Hausherren ihr Pensum saft- und kraftlos ab, ohne Esprit und letztlich auch ohne große Gegenwehr fügten sie sich in die Niederlage und stehen hoffnungslos vor den letzten Spielen.
Dabei präsentierten sich die Gäste als ein idealer Aufbaugegner. Aber dem USC II reichte eine für Regionalligaverhältnisse weit unterdurchschnittliche Leistung, um zu einem ungefährdeten Erfolg zu kommen. Die Cloppenburger, die zu keiner Phase an die über weite Strecken gute Vorstellung aus der Vorwoche gegen den Tabellendritten Vechelde anknüpften, fanden nie ihren Rhythmus. „Ich begreife es nicht“, sagte Lanfer mit leerem Blick. „Dabei war die Stimmung in der Mannschaft vorher so gut gewesen. Am Mittwoch hatten wir zwölf Mann beim Training, so viele, wie seit Langem nicht mehr. Aber dann schaffen wir es einfach nicht, das, was wir uns vorgenommen haben, im Spiel umzusetzen. Da wirkt unsere schlechte Vorbereitung immer noch nach.“
So langte es gegen Braunschweig im ersten Abschnitt nur bis zum 12:13, das Geschehen offen zu halten. Ein kleiner Zwischenspurt auf 16:12 sollte den Ostniedersachsen reichen, um die Weichen zur 1:0-Satzführung zu stellen. Zwar kämpfte sich der TVC bis auf 21:22 heran, brachte dann aber nicht die Konstanz auf, um die Aufholjagd zu einem positiven Abschluss zu bringen. Vielmehr führten leichte Fehler zum 22:25 nach 23 Minuten. Im zweiten Abschnitt lief es noch schlechter für die Gastgeber. Über 5:7 und 8:12 gerieten sie mit 13:19 ins Hintertreffen, um nach nur 20 Minuten Spielzeit mit einem 17:25 das 0:2 quittieren zu müssen. Dabei musste sich Braunschweig nicht einmal anstrengen. Viele Punkte bekamen die Gäste regelrecht geschenkt, allein in diesem Satz verschlugen die Cloppenburger nicht weniger als sieben Angaben.
Der dritte Satz in dieser äußerst schwachen Begegnung wies starke Parallelen zum ersten Durchgang auf. Wieder hielt der TVC bis zur Mitte dieses Abschnittes mit (15:16), die folgenden vier Punkte aber markierten Gäste und verschafften sich damit den entscheidenden Vorsprung. Zwar gelang es dem Tsironis-Team noch, zwei Matchbälle abzuwehren und auf 23:24 heranzukommen, aber im dritten Zufassen machte der USC II den Deckel drauf.
TV Cloppenburg: Jan Götting, Matthias Berndmeyer, Holger Brosche, Marcus Lanfer, Alexander Juckers, Thomas Eislöffel, Patrick Stebner, Dirk Gründing, Jens Tschritter, Markus Litau.

Ohne Training keine echte Chance
TVC-Regionalligavolleyballer verlieren bei VSG Göttingen glatt 0:3
Das Unterfangen Klassenerhalt wird für die Volleyballer des TV Cloppenburg immer schwerer. Gestern setzte es für den TVC bei der VSG Göttingen eine 0:3-Niederlage (20:25, 20:25, 15:25). Damit bleibt das Team um Trainer Panos Tsironis weiter am Ende der Regionalligatabelle.
Das ohnehin kleine Cloppenburger Aufgebot musste neben dem erkrankten Patrick Stebner auch auf den studienbedingt verhinderten Markus Götting verzichten. Somit traten die Gäste nur zu acht an. Auf der anderen Seite hatten auch die Göttinger nur neun Spieler aufgeboten, aber die hielten den TVC sicher in Schach.
„Wir haben immer nur bis zum 17., 18. Punkt gekämpft und dann nicht mehr weitergemacht“, meinte Tsironis. Das taten die Soestestädter gegen einen Gegner, der nicht viel mehr als Hausmannskost zu bieten hatte. „Die Göttinger verfügen auch nur über begrenzte Möglichkeiten, aber sie spielen ihre Sachen konstant durch. Der Unterschied ist einfach, dass die VSG immer mit vollem Kader mehrmals pro Woche trainieren kann. Ich habe meine Spieler so gut wie nie alle zusammen. So haben wir keine echte Chance. Und selbst, wenn wir diesmal den Klassenerhalt noch schaffen sollten, wie geht es dann weiter? Es fehlt der Nachwuchs, um langfristig etwas aufzubauen“, meinte Tsironis.
TVC: Matthias Berndmeyer, Marcus Lanfer, Dirk Gründing, Alexander Juckers, Jan Götting, Holger Brosche, Thomas Eislöffel, Christian Meckelnborg.

Aufholjagd schnell wieder beendet
TVC-Regionalligavolleyballer verlieren bei 1860 Bremen mit 1:3
Bremen (ll) – Die Volleyballmänner des TV Cloppenburg stecken weiter mitten im Abstiegskampf der Regionalliga. Gestern Nachmittag kassierten sie beim Aufsteiger 1860 Bremen mit 1:3 (21:25, 25:17, 20:25, 24:26) die achte Niederlage im zehnten Saisonspiel und nehmen die rote Laterne mit in den Jahreswechsel.
„Wir waren gleichwertig und hätten das Spiel absolut gewinnen können“, meinte TVC-Kapitän Jan Götting. Die Partie begann ausgeglichen, beide Mannschaften leis-teten sich eine Reihe von Aufschlagfehlern. Am Ende setzte sich 1860 dann aber ein wenig ab und ging mit einem 25:21 in Führung. „Letztlich lag es an unserer schlechten Annahme, dass wir diesen Satz verloren haben“, ärgerte sich Götting. Doch vom Rückstand ließen sich die Cloppenburger überhaupt nicht beeindrucken. „Danach haben wir super gespielt“, sagte Götting. Der TVC ging im zweiten Abschnitt schnell in Führung und kam dank einer deutlich verbesserten Annahme im Vergleich zum ersten Satz zu einem klaren 25:17. Vor allem Dirk Gründing drückte diesem Teilstück seinen Stempel auf.
Drei technische Fehler sollten dann den dritten Satz kosten. Bis zum 11:11 verlief dieser Durchgang absolut ausgeglichen, doch dann trat Zuspieler Matthias Berndmeyer mehrfach über – unversehens führte Bremen mit 14:11. Als Berndmeyer erbost auch noch den Ball wegschoss, kassierte er die Gelbe Karte und bescherte damit den Hausherren kampflos den 15. Punkt. Dieser Vorsprung reichte dem Neuling, mit 25:20 ging 1860 mit 2:1 in Führung.
Die Entscheidung bedeutete dieser Satzverlust aber noch nicht. In einem sehr ausgeglichenen vierten Abschnitt erkämpften sich die Cloppenburger eine 24:22-Führung. „Aber dann haben wir es einfach nicht geschafft, diesen Satz unter Dach und Fach zu bekommen“, meinte Götting. Der Aufbau beim TVC klappte in der entscheidenden Phase nicht mehr, damit verlor der Angriff die nötige Wucht und die Hansestädter drehten den Spieß noch einmal herum. 1860 fasste entschlossen nach und sicherte sich mit vier Punkten in Folge nicht nur das 26:24 im vierten Satz, sondern damit auch den 3:1-Erfolg.
„Wirklich ärgerlich“, sagte Götting. „Die beiden Zähler hier wären zwar Bonuspunkte gewesen, aber die hätten wir gut gebrauchen können. Außerdem waren sie allemal für uns drin. Nun feiern wir zwar als Tabellenletzter Weihnachten, aber wir haben noch die Chance, die nötigen Punkte zu holen.“ Die ersten vier Spiele im neuen Jahr dürften die Entscheidung bringen. Nach dem Auftakt gegen Göttingen am 16. Januar und eine Woche darauf gegen Vechelde tritt der TVC gegen die direkten Konkurrenten USC Braunschweig II und VSG Hannover an – beide Male in eigener Halle.

TVC packt „letzte Chance“ souverän beim Schopf
Cloppenburg verbessert mit dem 3:0 gegen Giesen II die Aktien im Kampf gegen den Abstieg
Gewiss: Noch immer stehen die Aussichten auf den Ligaverbleib alles andere als gut. Doch immerhin: Ihre „letzte Chance“ haben die Regionalliga-Volleyballer des TV Cloppenburg genutzt – und dies zudem noch unerwartet souverän. Mit dem 3:0 (25:17, 25:22, 27:25)-Heimerfolg über die mitgefährdete zweite Vertretung des TSV Giesen erzielten die Kreisstädter zum Abschluss der Hinrunde den zweiten Saisonsieg und verbesserten ihre Aktien im Abstiegskampf.
Vor der gemessen an der Bedeutung des Spiels restlos enttäuschenden „Kulisse“ von gerade mal 13 (!) Zuschauern präsentierten sich die Gastgeber von Beginn an hoch konzentriert. Ohne Trainer Panos Tsironis, der im Parallelspiel die Cloppenburger Regionalliga-Frauen im Gastspiel bei TuSpo Weende coachte, bestimmte das TVC-Ensemble vor allem den ers ten Satz deutlich. Nach 21 Minuten war mit dem nie gefährdeten 25:17 die eminent wichtige 1:0-Führung in Sack und Tüten.
Eine ungleich engere Angelegenheit war der zweite Durchgang, in dem sich die Cloppenburger das Leben selbst unnötig schwer machten, als ein zwischenzeitlicher 17:12-Vorsprung wieder abgegeben wurde. Giesen II glich mit fünf Punkten hintereinander zum 17:17 aus, schaffte es aber eben nicht selbst in Führung zu gehen. Beginnend mit dem 18:17 durch Patrick Stebner rafften sich die Hausherren zu einer Leistungssteigerung auf und nach 26 Minuten war der 25:22-Erfolg und damit das 2:0 nach Sätzen besiegelt.
Wohl selbst einigermaßen überrascht vom bis dahin relativ glatten Spielverlauf, fand der TVC holprig in den dritten Satz. Zwischenzeitlich führte Giesen schon mit 9:6, doch erneut rissen die Cloppenburger die Initiative rechtzeitig genug wieder an sich. Beim Stande von 23:20 schien bereits alles klar, doch noch einmal meldeten sich die Gäste zurück und kamen auf 22:23 heran. Dem Cloppenburger 24:22 folgten zunächst zwei vergebene Matchbälle, ehe Giesen eine Angabe von Holger Brosche ins seitliche Aus schlug. Mit dem 27:25 war der 3:0-Heimerfolg nach 26 Minuten perfekt.
„Wie gut, dass wir dieses Spiel gewonnen haben, und dies dazu noch so klar. Vor allem der erste Satz war fast fehlerlos. Bei einer Niederlage wären wir weg gewesen“, atmete Marcus Lanfer erleichtert auf. Der wuchtige Linkshänder zählte zu den auffälligsten Akteuren im homogenen TVC-Team, das nun auf eine erfolgreichere Rückrunde hofft. Der Klassenerhalt in der Regionalliga ist zumindest mal wieder ein realistischer gewordenes Thema für die sympathische Truppe, die sich direkt nach Spielschluss bestens gelaunt einen Kasten Bier „einverleibte“. Alle wussten, dass das 3:0 gegen Giesen II Signalwirkung für den zweiten Saisonabschnitt haben könnte. Jan Götting, neben Lanfer in der Rolle des Interimstrainers anstelle des fehlenden Panos Tsironis: „Im genau richtigen Moment haben wir unsere beste Saisonleistung abgerufen.“
TV Cloppenburg: Thomas Eislöffel, Dirk Gründing, Holger Brosche, Patrick Stebner, Marcus Lanfer, Alex Juckers, Jan Götting, Matthias Berndmeyer.

Auf verlorenem Posten beim Spitzenreiter
Cloppenburgs Regionalligavolleyballmänner unterliegen der VSG Ammerland mit 0:3
Ein Sieg wäre einer Sensation gleichgekommen, aber die fand nicht statt. Vielmehr stand am Ende dieses Regionalligaspiels das erwartete Ergebnis: Die Volleyballmänner des TV Cloppenburg unterlagen als Schlusslicht der Nordweststaffel beim souveränen Tabellenführer VSG Ammerland deutlich mit 0:3 (15:25, 22:25, 20:25).
„Wir hätten vielleicht im zweiten und dritten Satz ein besseres Ergebnis erzielen können, am Ende aber hat uns in den entscheidenden Situationen die Konzentration gefehlt, um die Durchgänge zu holen“, meinte Cloppenburgs Trainer Panos Tsironis. Die Gäste hatten zunächst experimentiert und mit Alexander Juckers sowie Markus Litau, der sein Regionalligadebüt feierte, zwei Nachwuchskräfte in der Startformation. „Ich wollte den Youngstern Einsatzzeit verschaffen“, meinte Tsironis.
Die Ammerländer, die die ersten sieben Saisonbegegnungen schon gewonnen und dabei gerade einmal zwei Sätzen abgegeben hatten, spielten aber unbeeindruckt auf und sicherten sich mit einem klaren 25:15 zügig die 1:0-Führung.
Im zweiten Abschnitt schickte Tsironis dann seine Stammsechs auf den Platz und prompt kamen die Cloppenburger besser ins Spiel. Bis zum 20:20 hielten sie das Geschehen absolut offen, aber mit drei Punkten in Folge stellten die Gastgeber dann die Weichen. Das 23:20 baute die VSG zum 25:22 aus. „Das hätte nicht passieren dürfen. Aber wir haben ein wenig die Konzentration verloren und sind etwas nervös geworden“, ärgerte sich Tsironis über den unglücklich verlorenen Satz. „Wir hätten Ammerland eigentlich unter Druck setzen wollen, aber das ist uns nicht gelungen. Vielmehr sind wir selbst unter Druck geraten und haben dann auch die entscheidenden Fehler gemacht.“
Das dritte Teilstück nahm einen ähnlichen Verlauf. Der TVC hielt wiederum lange mit, zog aber am Ende abermals den Kürzeren. Mit 20:25 hatten die Gäste das Nachsehen und mussten mit einer 0:3-Niederlage im Gepäck die Heimreise antreten. „Mit zwei Punkten war in diesem Spiel nun wirklich nicht zu rechnen. Für uns ging es darum, uns auf das wichtige Spiel am kommenden Samstag gegen den TSV Giesen II vorzubereiten. Inwieweit das gelungen ist, werden wir sehen. Ich bin aber guter Hoffnung, dass wir die zwischenzeitlich gezeigte Leistung auch mal über drei Sätze durchhalten“, meinte Tsironis.
TV Cloppenburg: Jan Götting, Matthias Berndmeyer, Holger Brosche, Marcus Lanfer, Alexander Juckers, Patrick Stebner, Thomas Eislöffel, Markus Litau.

Cloppenburg gut – Salzdahlum besser
Regionalligavolleyballer kassieren trotz Leistungssteigerung eine 0:3-Heimniederlage
Cloppenburg – Am Ende stand eine erwartete Niederlage, aber trotz des vom Ergebnis her klaren 0:3 (19:25, 15:25, 21:25) gegen den MTV Salzdahlum haben die Regionalligavolleyballer des TV Cloppenburg eine ordentliche Vorstellung abgeliefert.
Kapitän Jan Götting brachte die 69 Spielminuten exakt auf den Punkt: „Wir waren gut, aber Salzdahlum war einfach besser.“ Götting hatte auch das Coaching der Mannschaft übernommen. Trainer Panos Tsironis war mit den Cloppenburger Volleyballfrauen in Wietmarschen (Spielbericht siehe unten) und erreichte die Sporthalle an der Leharstraße erst mit Beginn des dritten Satzes.
Bis dahin hatte er ein TVC-Ensemble verpasst, das sich im Vergleich zu den indiskutablen Heimauftritten gegen die VSG Göttingen und vor allem gegen 1860 Bremen deutlich gesteigert hatte. Der erste Saisonsieg eine Woche zuvor bei der VSG Hannover hatte zudem Auftrieb gegeben. So spielten die Hausherren gegen den MTV beherzt mit und hielten den ersten Satz zu Beginn offen. Erst als sich Salzdahlum auch dank einer Serie von krachenden Aufschlägen des Ex-Cloppenburgers Johannes Berding von 10:9 auf 14:10 und 19:13 absetzte, neigte sich die Waage zugunsten der Gäste. Nach 20 Minuten hatten sie den ersten Satz mit 25:19 im Sack.
Der zweite Abschnitt nahm zunächst einen vergleichbaren Verlauf. Wieder hielten die Cloppenburger in der Anfangsphase mit, bis sich die Ostniedersachsen absetzten. Der MTV überzeugte mit einer sehr dynamischen Vorstellung, Zuspieler Gregor Steinbrecher setzte seine Angreifer sehr variabel in Szene, sodass der TVC trotz allen Einsatzes das Nachsehen hatte. Bis zum 8:9 blieb er dran, aber diesmal kam er nach einem 8:13 nicht mehr zurück. Über 19:11 und 21:11 kam Salzdahlum nach weiteren 20 Minuten zu einem lockeren 25:15.
Wer nun aber geglaubt hatte, dass sich die Hausherren widerstandslos in die Niederlage fügen würden, sah sich schnell getäuscht. Zwar schaffte es der MTV ein drittes Mal, sich Mitte des Satzes ein wenig abzusetzen (von 9:8 auf 13:9), aber diesmal ließen sich die Cloppenburger nicht abschütteln. Es reichte aber nicht, um Salzdahlum zumindest in einen vierten Durchgang zu zwingen. In den entscheidenden Momenten hatten die Gäste die besseren Antworten parat und sicherten sich letztlich ungefährdet mit 25:21 Satz und Sieg.
„Unsere Formkurve zeigt nach oben“, meinte Kapitän Jan Götting trotz des klaren 0:3. „Der erste Sieg war wichtig für uns und wir müssen weiter daran arbeiten, uns als geschlossene Einheit zu präsentieren. Solche Auftritte wie gegen Göttingen oder Bremen 1860 dürfen uns nicht mehr passieren.“ Apropos, Jan Götting. Der 25-Jährige wird dem TVC nun doch für die gesamte Saison zur Verfügung stehen. Ursprünglich hätte er zum Jahresende berufsbedingt die Mannschaft verlassen müssen. „Aber da hat sich eine Änderung ergeben. Ich werde auf jeden Fall die Saison komplett durchspielen“, sagte Götting, dessen Bruder Markus mit Beginn des Kalenderjahres 2011 zurückkehren und eine zusätzliche Alternative im dünnen Cloppenburger Kader bieten wird.
TVC: Thomas Eislöffel, Dirk Gründing, Holger Brosche, Christian Meckelnborg, Patrick Stebner, Marcus Lanfer, Alexander Ju ckers, Jan Götting, Matthias Berndmeyer.


Sang- und klanglos Richtung Abstieg
Regionalligavolleyballer des TV Cloppenburg unterliegen Aufsteiger Bremen 1860 mit 0:3
Cloppenburg – Die „Operation Klassenerhalt“ wird für die Regionalligavolleyballer des TV Cloppenburg zu einer „Mission Impossible“, zieht man die bisherigen Resultate zu Rate. Am Samstag verlor der TVC gegen Bremen 1860 nach sang- und klangloser Vorstellung mit 0:3 (15:25, 15:25, 14:25). Nicht einmal eine Stunde Nettospielzeit und eine allenfalls durchschnittliche Leistung benötigte der Aufsteiger, um die Punkte einzusacken, während sich die wenigen Zuschauer in der Halle an der Leharstraße unverhofft früh Gedanken um eine alternative Samstagabendgestaltung machen durften. Auf die Idee, den TVC-Männern bei ihren kommenden Heimspielen zuzusehen, werden sie hingegen kaum kommen.
Nur in der Anfangsphase des ersten Satzes hielten die Gastgeber mit, als Bremen aber nach einem 4:4 leicht auf 8:4 davonzog, gingen bei den Cloppenburger schon die Köpfe runter, ein Aufbäumen war ebenso wenig zu erkennen wie der Wille und der Glaube an die Wende. So war der TVC mit dem 15:25 nach nur 19 Minuten noch gut bedient, hatte 1860 den Hausherren mit sechs Fehlangaben doch ein halbes Dutzend Punkte quasi geschenkt.
An der eindeutigen Kräfteverteilung änderte sich nichts. Spielerisch leicht enteilte Bremen über 5:1 und 7:2 auf 11:3, das unwürdige Spektakel endete nach 20 Minuten in einem weiteren 15:25. Und im dritten Durchgang bot sich ein fast identisches Bild. Die Gäste legten ruckzuck ein 11:3 vor, diesmal aber ließen sie für das Team von Trainer Panos Tsironis danach nur noch elf Punkte zu und kamen nach 18 Minuten mit dem zweiten Matchball zum 25:14.
1860-Trainer Jörg Gronert, der sich nicht ein einziges Mal auch nur im Ansatz veranlasst sah, eine Auszeit zu nehmen, war über den Spaziergang in Cloppenburg verwundert: „Im vergangenen Jahr sind wir im Regionalpokal gegen den TVC kläglich ausgeschieden. Dieses Spiel haben meine Jungs im Hinterkopf gehabt. Wir haben Cloppenburg nicht nach dem Tabellenstand beurteilt. Deshalb sind wir mit einigem Respekt hier angetreten und ich hätte nicht gedacht, dass es so leicht werden würden, die Punkte mitzunehmen.“
Unterdessen verließen die TVCer ratlos den Ort der Schmach. „Wir treten nicht als Mannschaft auf und lassen all’ das vermissen, was uns in den vergangenen Jahren stark gemacht hat“, meinte ein desillusionierter Kapitän Jan Götting. Und das Schlimmste: Der TVC ist in freiem Fall Richtung Abstieg und es gibt keine Anzeichen zur Hoffnung. Die Frage, ob es Aussichten auf Besserung gebe, beantwortet Trainer Tsironis kurz und knapp: „Nein.“
TVC: Thomas Eislöffel, Dirk Gründing, Holger Brosche, Patrick Stebner, Marcus Lanfer, Alexander Juckers, Jan Götting, Matthias Berndmeyer.

Rote Laterne brennt in Cloppenburg
TVC-Volleyballer 0:3 beim MTV Vechelde
Vechelde – Drittes Spiel, dritte Pleite für die Volleyballmänner des TV Cloppenburg. Nach einem deprimierenden 0:3 (15:25, 19:25, 16:25) beim bisherigen Schlusslicht MTV Vechelde hat der TVC die rote Laterne in der Regionalligatabelle übernommen.
„Das war eine richtige Klatsche“, meinte Trainer Panos Tsironis. „Vor allem der Angriff hat uns viele Probleme bereitet.“ Nach dem 1:3 gegen die VSG Göttingen in der Vorwoche hatten die Cloppenburger im Training den Schwerpunkt auf Service, Annahme und Abwehr gelegt. „In diesen Bereichen haben wir auch wesentlich besser agiert als zuletzt. Aber kaum, dass wir dieses Loch gestopft haben, tut sich ein neues in der Offensive auf“, meinte Tsironis. „Und nur mit der Abwehr kannst du keine Spiele gewinnen.“
Dafür legten die Cloppenburger zu wenig Durchschlagskraft an den Tag. „Wir bezahlen nun die Zeche dafür, dass wir in der Vorbereitung zu wenig investiert haben“, sagt Tsironis, der mit seinem kleinen, neunköpfigen Kader nur zwei Trainingseinheiten pro Woche absolviert. „Das ist zu wenig, und so werde ich versuchen, eine dritte Einheit zu bekommen.“ Da allerdings fast die Hälfte der Spieler studiert, wird auch eine Extraschicht mannschaftlich kaum nach vorne bringen.
Aber in aktueller Form reicht es beim TVC für die Regionalliga nicht. „Vechelde hat nur ein paar wenige Sachen richtig gemacht und einfachen Volleyball gespielt. Dem konnten wir nicht folgen“, sagt Tsironis. Bei nur neun Spielern fehlt auch der interne Konkurrenzkampf, Cloppenburg hat kaum personelle Alternativen. Dies möchte Trainer Tsironis zumindest insoweit verändern, als dass er versuchen will, Nachwuchsspieler ausd der zweiten Mannschaft fpr die Erste zu gewinnen.
TVC: Jan Götting, Marcus Lanfer, Matthias Berndmeyer, Alexander Juckers, Patrick Stebner, Holger Brosche, Thomas Eislöffel, Dirk Gründing, Christian Meckelnborg.
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Gegen Rumpftruppe Sieg verspielt
Cloppenburgs Regionalligavolleyballer kassieren gegen Göttingen unnötige 1:3-Niederlage
Cloppenburg – Der Weg zum Erhalt der Regionalliga wird für die Volleyballmänner des TV Cloppenburg ganz lang und steinig. Gegen die VS Göttingen unterlagen sie am Samstag in eigener Halle sang- und klanglos mit 1:3 (25:21, 22:25, 16:25, 18:25) und kassierten damit im zweiten Saisonspiel die zweite überflüssige Niederlage.
Völlig entgeistert verließen die Cloppenburger den Platz. Nur zu genau wussten sie, welche Chance sie geradezu leichtsinnig weggeworfen hatten. „Eigentlich ist Göttingen nicht der Gegner, gegen den wir punkten müssen. Aber eine bessere Gelegenheit, die VSG zu schlagen, wird es so schnell nicht wiedergeben“, meinte ein konsternierter TVC-Routinier Marcus Lanfer, der für den fehlenden Coach Panos Tsironis als Spielertrainer eingesprungen war.
Die Analyse war durchaus berechtigt: Die Gäste waren nur zu siebt angereist, hatten sogar einen Akteur aus der zweiten Mannschaft dabei. Außerdem waren die Göttinger wegen Staus auf der Autobahn fast sechs Stunden unterwegs und erreichten Cloppenburg erst nach annähernd sechs Stunden Fahrt. Ein optimale Vorbereitung sieht gewiss anders aus. So schien die Partie anfangs auch den erwarteten Verlauf zu nehmen. Cloppenburg hatte das Geschehen unter Kontrolle und ging mit einem 25:21 in Führung, wobei vor allem Nachwuchsmann Alexander Juckers einige Akzente setzte.
Aber schon im zweiten Satz bauten die Hausherren ab. Sie lagen permanent in Rückstand, schafften es aber, von 16:22 auf 21:22 zu verkürzen. Zur kompletten Wende aber reichte es nicht, mit 22:25 ging der Satz gegen die angeschlagenen Göttinger flöten. Letztere bekamen nun Oberwasser und hatten gegen einen immer stärker abbauenden TVC leichtes Spiel. Über 8:5, 17:6 und 22:11 kam die VSG zu einem lockeren 25:16, um sich im vierten Abschnitt rasch auf 13:8 abzusetzen. Cloppenburg kam zwar noch auf 13:14 heran, hatte damit aber sein Pulver verschossen. Den dritten Matchball nutzte Göttingen nach 93 Nettospielminuten zum klaren 25:18.
TV Cloppenburg: Thomas Eislöffel, Dirk Gründing, Holger Brosche,
Christian Meckelnborg, Marcus Lanfer, Alexander Juckers, Jan Götting,
Matthias Berndmeyer, Patrick Stebner.
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