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Berichte 2011/2012
Ausgabe vom 19.12.2011
Vorweihnachtliche Bescherung
Cloppenburgs Regionalligavolleyballerinnen schlagen den Oldenburger TB mit 3:0
Von Ludger Langosch
Cloppenburg – Kurz vor Weihnachten haben sich die Regionalligavolleyballerinnen des TV Cloppenburg selbst beschenkt. Nach einer starken Leistung besiegten sie den Bezirksrivalen Oldenburger TB verdientermaßen mit 3:0 (25:20, 25:20, 25:23) und fuhren nach fünf Niederlagen am Stück endlich wieder einen Sieg ein – es war der dritte der laufenden Saison.
Von Beginn an merkte man den Gastgeberinnen an, dass sie einerseits den Hinspielerfolg in Oldenburg (3:2) bestätigen und sich vor allem für die bittere 2:3-Niederlage in der Vorwoche bei TuSpo Weende rehabilitierten wollten. „Wir haben sehr konzentriert gespielt und auch nicht nachgelassen“, lobte ein zurecht hoch zufriedener TVC-Trainer Panos Tsironis.
Nach verteilter Anfangsphase erarbeiteten, besser: erspielten sich die Cloppenburgerinnen über 11:9 und 14:10 eine 18:13-Führung. Stellerin Karoline Meyer zog geschickt Fäden und fand mit ihren variablen Zuspielen viele Abnehmerinnen. Der Fünfpunktevorsprung wuchs gar auf 22:15 an und letztlich brachten die Gastgeberinnen den ersten Durchgang sicher nach 27 Minuten mit 25:20 unter Dach und Fach.
Der zweite Satz endete mit nämlichem Ergebnis. Dabei brauchte Cloppenburg allerdings einen längeren Atem. Beim 17:18 lag der TVC noch zurück, um dann aber über 20:18 und 24:19 den Sack zuzumachen. Nicht von ungefähr hatte Laura Blömer mit kreuzgefährlichen Angaben (und einem Quäntchen Glück beim Netzroller, der zum 23:19-As wurde) entscheidenden Anteil. „Laura spielt seit Wochen sehr stark, auch heute war es eine Klasseleistung“, lobte Trainer Tsironis. Den zweiten Satzball verwandelten die Cloppenburgerinnen und so lagen sie nach einer knappen Stunde mit 2:0 in Front.
Eine klare Führung, aber noch längst nicht die Entscheidung. Der OTB gab sich noch lange nicht geschlagen und ließ sich auch von einem 4:8 eingangs des dritten Abschnittes nicht aus der Ruhe bringen. Vielmehr schlugen die Gäste zurück und schafften umgehend beim 10:10 den Ausgleich. Mehr noch, beim 17:14 hatten die Oldenburgerinnen sich einen kleinen Vorsprung erkämpft. Doch der sollte nicht lange halten. Der TVC machte vier Punkte in Folge und läutete eine hochspannende Schlussphase ein. Oldenburg zog wieder gleich und machte auch ein 19:21 wieder wett (21:21).
Abver auch der TVC behielt die Ruhe. Er legte wieder vor und kam beim 24:23 zum ersten Matchball. Gleich die erste Chance fassten die Gastgeberinnen beim Schopf. Nach Laura Blömers Aufschlag holten sie sich den 25. Punkt und machten damit den Sack zu. „Es war wichtig, diesen Satz zu gewinnen und Oldenburg nicht mehr zurückkommen zu lassen“, meinte Cotrainer Thomas Eislöffel. „In der vergangenen Woche hatten wir auch schon mit 2:0 geführt – und dann am Ende noch mit 2:3 verloren. Coach Tsironis bilanzierte nach dem Erfolg genüsslich: „Oldenburg war zwar stärker als im Hinspiel, aber wir haben die kritischen Situationen gut gelöst und meistens das Richtige gemacht. Wenn etwas nicht funktioniert hat, haben wir schnell reagiert und bessere Lösungen gefunden.“
TVC: Gwendolin Lake, Viola Torliene, Christine Thole, Beate Walbröhl, Alexandra Raker, Karoline Meyer, Natalie Miller, Laura Blömer, Sina Albers, Simone Elsner, Margareta Hellmann.
Ausgabe vom 17.12.2011
Zwei Punkte holen, um die Ehre zu retten
Regionalligavolleyballerinnen des TV Cloppenburg erwarten morgen zum Jahresabschluss den Oldenburger TB
von Ludger Langosch
Cloppenburg (ll) – Die Lage ist prekär geworden. Nach der bitteren 2:3-Niederlage am vergangenen Wochenende bei TuSpo Weende stecken die Volleyballfrauen des TV Cloppenburg tiefer denn je im Tabellenkeller der Regionalliga Nordwest. Um den Anschluss an das Mittelfeld nicht komplett zu verlieren, ist ein Sieg am morgigen Sonntag gegen den Oldenburger TB aber beinahe unerlässlich. Die Partie in der Cloppenburger Sporthalle an der Leharstraße beginnt um 16 Uhr.
„Die Mannschaft versucht weiterhin, ihren Weg zu finden“, sagt Trainer Panos Tsironis. „Man darf nicht vergessen, dass der Kader ein Durchschnittsalter von gerade einmal 19 Jahren hat. Wir brauchen Geduld und das Team braucht Spielpraxis, um sich zu ent-
wickeln.“ Lehrgeld haben die Cloppenburgerinnen in dieser Saison reichlich bezahlt, die jüngste Pleite in Göttingen bei TuSpo Weende gehört dazu. Nach 2:0-Satzführung hatten die Cloppenburgerinnen noch das Nachsehen. Der Tiebreak ging mit 12:15 verloren.
Damit gab Weende die rote Laterne an die VSG Bodenstedt/Salzdahlum ab. Der TVC rangiert aber nur wegen der mehr gewonnenen Sätze vor der Volleyballspielgemeinschaft. Letztere hatte am vorigen Samstag in Oldenburg nichts zu bestellen und fuhr mit einer 0:3-Packung wieder nach Hause. Der OTB gewann alle drei Durchgänge klar, und zwar mit 25:17, 25:14 und 25:16. Ohnedies zeigt die Formkurve des Cloppenburger „Erzrivalen“ deutlich nach oben. Von den letzten vier Spielen gewann Oldenburg drei, nur gegen Bad Laer zog der Turnerbund den Kürzeren.
Die jüngsten Ergebnisse bescherten den Oldenburgerinnen den vierten Platz in der Tabelle. Der Blick auf das Klassement verteilt die Rollen eigentlich klar. Ganz so eindeutig ist die Ausgangslage allerdings nicht: Immerhin haben die Cloppenburger als Pluspunkt den Sieg im Hinspiel auf der Habenseite stehen. Am 24. September behielt der TVC mit 3:2 die Oberhand. Was zu dem Zeitpunkt allerdings noch keiner ahnte: Aus den folgenden sieben Partien sprang nur noch ein weiterer Erfolg heraus. Auch TVC-Außenangreiferin Beate Walbröhl sieht Oldenburg als Favoriten: „Wir haben die absolute Außenseiterrolle und die Chancen für die 3.Bundesliga scheinen weit entfernt zu sein. Allerdings soll das nicht heißen, dass wir das Spiel in eigener Halle einfach so an die Oldenburgerinnen abgeben werden. Wir wollen eine vernünftige Leistung zeigen und vor allem unser Spiel spielen. Irgendwie müssen wir unsere Ehre retten und Punkte holen.“
Es soll also der dritte Erfolg in der Saison 2011/2012 her. „Wir haben sehr gut trainiert. Sehr konzentriert und ruhig. Wir machen weiter, es hat ja jetzt auch keinen Sinn, mit dem Training aufzuhören. Außerdem haben wir das Weende-Spiel eingehend analysiert“, sagt Tsironis. „Die Mannschaft hat das Potenzial, alle Spiele zu gewinnen. Aber wir schaffen es noch nicht, unser Leistungsvermögen auch abzurufen. Irgendwann wird das der Fall sein, aber wann es so weit ist, weiß ich auch nicht."
Immerhin sind die personellen Voraussetzungen optimal. „Alle Spielerinnen sind gesund und fit", sagt Tsironis. Auch Zuspielerin Karoline Meyer, die in den vergangenen Wochen mit einer Sprunggelenksverletzung ausgefallen war und erst in Weende wieder im Aufgebot stand, hat unter der Woche alle Übungseinheiten problemlos und beschwerdefrei absolviert.
Ausgabe vom 12.12.2011
TV Cloppenburg unterliegt im Kellerduell
Regionalliga-Volleyballerinnen verlieren 2:3 bei TuSpo Weende – 2:0-Satzführung
von Ludger Langosch
Cloppenburg (rw) – Das Ziel der Cloppenburger Regionalliga-Volleyballerinnen, am Ende der Saison einen der ersten vier zur Qualifikation für die neue 3. Liga berechtigenden Plätze zu ergattern, rückt in immer weitere Ferne. Beim bisherigen Schlusslicht TuSpo Weende unterlag das Team von Trainer Panos Tsironis mit 2:3 (25:22, 25:14, 17:25, 16:25, 12:15)-Sätzen.
„Wir verabschieden uns von unseren Zielen und beginnen schon jetzt mit der Vorbereitung auf die neue Saison.“ Der Cloppenburger Coach wusste nur zu gut, dass nach der erneuten Niederlage seine Mannschaft nicht mehr zum Kreis der Topteams in der Liga zu zählen ist.
Dabei begann die Partie aus Sicht der Gäste allemal verheißungsvoll. Zwar erspielten sich die Gastgeberinnen über 11:2 und 13:3 eine Zehn-Punkte-Führung, die allerdings nicht zum Satzgewinn reichen sollte. Mit starken Aufschlägen und guten Blocks kam Cloppenburg zum 25:22-Satzgewinn und ließ gleich einmal ein lockeres 25:14 in Durchgang zwei folgen. Die Entscheidung? Keineswegs, denn als der Sieg greifbar nahe schien, doch noch der Umschwung. Dass die TVC-Crew auf die Verliererstraße geriet, machte Tsironis vor allem an, aus seiner Sicht, höchst umstrittenen Schiedsrichterentscheidungen fest. „Meine Mannschaft hat nach dem Spiel den Schiedsrichtern nicht gratuliert“, meinte Tsironis. „Vor allem im fünften Satz waren es mindestens fünf klare Fehlentscheidungen. So etwas kann unsere junge Mannschaft nicht verkraften. Selbst Weende hat sich für die Entscheidungen entschuldigt.“
Einen sich im Aufwind befindenden Gegner, dazu noch die Schiedsrichter gegen sich, da war im entscheidenden Tiebreak nichts mehr zu holen. Über 8:2 schmetterten sich die Gäste zu einem 15:12-Erfolg. Tsironis: „Die Mannschaft hat zum Schluss nicht mehr an sich geglaubt.“
TV Cloppenburg: Gwendolin Lake, Viola Torliene, Christine Thole, Laura Blömer, Sina Albers, Maggie Hellmann, Natalie Miller, Alexandra Raker, Beate Walbröhl, Simone Elsner, Karoline Meyer.
Ausgabe vom 10.12.2011
TVC-Frauen mit schönen Problemen ins Kellerduell
Cloppenburgs Regionalligavolleyballerinnen treten heute beim Schlusslicht Weende an – Meyer vor Comeback?
von Ludger Langosch
Cloppenburg (ll) – Das hätten sich die Volleyballerinnen des TV Cloppenburg wohl nicht träumen lassen. Anstatt sich mit den „Großen“ der Regionalliga um die Meisterschaft zu streiten, wie vor der Saison erhofft, müssen sie ernsthaft um den Klassenerhalt bangen. Um die ärgsten Nöte zu lindern, ist ein Sieg des Vorletzten in Göttingen beim Schlusslicht TuSpo Weende heute Abend unbedingte Pflicht. Die Partie in der Weender Sporthalle beginnt um 20 Uhr. Das Hinspiel zum Saisonauftakt ging für den TVC mit 2:3 verloren. Dabei verspielten die Cloppenburgerinnen im Tiebreak noch Führungen von 10:4 und 11:7. „Wir haben in der Hinserie einige Lektionen erteilt bekommen“, meint TVC-Trainer Panos Tsironis. „Ich hoffe und erwarte, dass die Mädchen nun aufhören, hochnäsig und überheblich in ein Spiel zu gehen. Wir müssen jeden Gegner respektieren und dann versuchen, unser volles Potenzial abzurufen.“
Dass seine Schützlinge im Hinspiel über weite Strecken die bessere Mannschaft waren, interessiert den Coach dabei eher wenig. „Das ist keine Garantie, dass wir nun gewinnen. Vielmehr müssen wir mit den Bedingungen fertigwerden. Weende hat ein lautstarkes Publikum, eine solche stimmungsvolle Kulisse kann meine junge Mannschaft negativ beeindrucken. Mal sehen, wie sie auf die Umstände reagiert.“
Immerhin sieht es personell gut aus. Karoline Meyer hat am Training teilgenommen. „Sie hat das komplette Programm absolviert“, sagt der Coach. Ob es aber nach ihrer Sprunggelenksverletzung schon wieder zu einem Einsatz von Anfang an reicht, will Tsironis erst kurz vor Spielbeginn entscheiden: „Wir wollen noch ein paar Sachen probieren.“ Als Alternative steht Alexandra Raker bereit, die in der Vorwoche beim starken Auftritt gegen Spitzenreiter GfL Hannover einen überraschend guten Einstand als Zuspielerin gab. Meyer oder Raker? Dieses Rätsel möchte Tsironis gerne lösen: „Es geht mir gut, wenn ich solche schönen Probleme habe. Besser, dass ich die Wahl habe, als wenn ich auf die Bank schaue und da niemand ist, den ich bringen könnte.“
Genau wie der TVC hofft natürlich auch Weende auf ein Erfolgserlebnis: „Mit platzierten Angaben wollen wir die großgewachsenen Cloppenburgerinnen unter Druck setzen und gepaart mit dem Kampfgeist der vergangenen Partien den zweiten Heimsieg der Saison erringen“, geben die Göttingerinnen auf ihrer Homepage als Marschroute für diese wichtige Begegnung aus.
Ausgabe vom 28.11.2011
Achtungserfolg gegen den haushohen Favoriten
Regionalligavolleyballerinnen des TV Cloppenburg knöpfen Tabellenführer GfL Hannover beim 1:3 einen Satz ab
Von Ludger Langosch
Cloppenburg – Am Ende stand zwar die erwartete Niederlage, aber dennoch haben sich die Volleyballerinnen des TV Cloppenburg gegen den Spitzenreiter der Regionalliga, GfL Hannover, achtbar aus der Affäre gezogen. Die Landeshauptstädterinnen waren heilfroh, einen 3:1-Sieg (25:17, 25:20, 26:28, 25:21) eingetütet und einen Tiebreak, wenn nicht gar mehr Ungemach vermieden zu haben.
Der TVC musste abermals auf Stammzuspielerin Karoline Meyer verzichten. Ihre Sprunggelenksverletzung ließ ein Mitwirken nicht zu. Doch als Ersatz bot Trainer Panos Tsironis zwar zunächst Maggie Hellmann auf, um aber nach einem 3:7 im ersten Satz schnell eine weitere Alternative aus dem Hut zu zaubern. Alexandra Raker, eigentlich Diagonalangreiferin im Cloppenburger Team, übernahm und machte ihre Sache mehr als ordentlich. „Ich bin sehr zufrieden mit Alex“, lobte Tsironis. „Sie hat die Erfahrung und das Auge, um diese Position gut zu spielen.“
Allerdings reichte es nicht, um den haushohen Favoriten nachhaltiger zu ärgern. Im ersten Durchgang kämpfte sich der TVC von 10:15 auf 14:15 heran, um letztlich doch klar mit 17:25 das Nachsehen zu haben. Im zweiten Durchgang lagen die Gastgeberinnen sogar mit 12:8 und 13:10 vorne. Aber wie im ersten Satz ereilte die Cloppenburgerinnen ein kleiner Durchhänger, über 14:17 und 16:20 ging auch dieser Abschnitt verloren, und zwar mit letztlich klar 20:25.
Die Partie schien trotz einer ansprechenden Leistung des TVC den erwarteten Verlauf zu nehmen. Zumal der Cloppenburger 16:12-Vorsprung wieder dahinschwand und die GfL sich mit 23:19 absetzte. Aber in dieser fast aussichtslosen Lage raffte sich das Tsironis-Team zu einer Energieleistung auf. Gwendolin Lake legte mit einer Aufschlagserie den Grundstein zum 23:23, nach Abwehr zweier Matchbälle waren es dann nach einer halben Stunde Spielzeit die Cloppenburgerinnen, die mit 28:26 die Oberhand behielten und sich den verdienten Lohn für ihre couragierte Darbietung holten. Der Satzgewinn war ein Achtungserfolg für den Außenseiter, immerhin hatten die Hannoveranerinnen in den ersten sieben Saisonbegegnungen gerade einmal fünf Durchgänge abgegeben.
Lange Zeit schien es im vierten Durchgang, als solle sogar noch mehr drin sein. Über 11:7 führte der TVC mit 17:13, bis die Hannoveranerinnen einen kleinen Lauf erwischten. Beim 18:18 hatten sie ausgeglichen und drehten ein 18:20 in ein 23:20 um. Der TVC hielt zwar mit aller Kraft gegen, musste sich aber nach 102 Nettospielminuten mit 21:25 geschlagen geben.
TVC: Gwendolin Lake, Viola Torliene, Christine Thole, Laura Blömer, Sina Albers, Maggie Hellmann, Natalie Miller, Alexandra Raker, Beate Walbröhl, Simone Elsner, Katharina Gröne.
Ausgabe vom 26.11.2011
Der krasse Außenseiter gibt sich kämpferisch
Cloppenburgs Volleyballfrauen erwarten den verlustpunktfreien Tabellenführer der Regionalliga Nordwest
von Ludger Langosch
Cloppenburg (ll) – Eine Aufgabe geradezu herkulischen Ausmaßes steht den Volleyballfrauen des TV Cloppenburg am morgigen Sonntag bevor: Wie nur sollen sie das Heimspiel gegen den noch verlustpunktfreien Tabellenführer der Regionalliga Nordwest gewinnen? Das Heimspiel in der Sporthalle an der Leharstraße beginnt um 16 Uhr.
Schon ein Blick auf die Tabelle verdeutlicht die Schwere des Unterfangens: Die Gemeinschaft für Leibesübungen an der Freien Waldorfschule Hannover führt das Klassement an. Mehr noch als das Wortungetüm von Vereinsname bereitet die Stärke der Landeshauptstädterinnen Sorgen. Sieben Spiele, sieben Siege – viel besser geht es kaum, denn die GfL hat dabei gerade einmal fünf Sätze abgegeben. Vor der Saison hat sich im Kader einiges getan. Die sportliche Leitung übernahmen Holger Banko, Siegfried Kiehne und Christian Franz, die das bisherige Trainerduo Marc Dilly und Kai Piepenbrink ablösten. Vom Zweitligaabsteiger und Lokalrivalen SC Langenhagen, der in die Verbandsliga zurückzog, kamen Katharina Schulz und Josi Steckler. Dazu gesellten sich unter anderem Sabrina Smeikal und Steffi Kuhls vom Ligakonkurrenten VSG Bodenstedt/Salzdahlum.
Gegen eben jenes Team bestritten die Hannoveranerinnen vor dem vergangenen spielfreien Wochenende ihr letztes Punktspiel und landeten dabei ein ungefährdetes 3:0 mit 25:19, 25:22 und 25:9. Damit bestätigte die GfL den 3:2-Sieg im absoluten Gipfel gegen Union Emlichheim II.
Von derlei Heldentaten ist der TVC weit entfernt. Mit nur 4:10 Zählern ist die Mannschaft um Trainer Panos Tsironis nur Vorletzter, steckt allerdings in einem Pulk von fünf punktgleichen Teams. Die personellen Voraussetzungen bei den Cloppenburgerinnen sind nicht ideal. Nachdem Nancy Glander aus dem Kader ausgeschieden ist, muss Irene Miller im Spiel gegen Hannover aus Studiengründen passen. Der Einsatz von Zuspielerin Karoline Meyer (Sprunggelenksverletzung) ist fraglich.
Trotz der schlechten Ausgangslage geben sich die Cloppenburgerinnen kämpferisch: „Wir müssen voll konzentriert in das Spiel gehen. Wir wissen, dass Hannover ein hammerschwerer Gegner ist und wir ganz eindeutig in der Außenseiterrolle sind“, meint Außenangreifer Beate Walbröhl. „Kampflos werden wir uns aber bestimmt nicht ergeben, wir wollen Hannover ärgern und das Beste für uns rausholen.“
Ausgabe vom 21.11.2011
Beim Tabellenzweiten nichts zu bestellen
Regionalligavolleyballerinnen verlieren in Emlichheim bei Union II deutlich mit 0:3
von Ludger Langosch
Emlichheim (ll) - Mit der zu erwartenden 0:3-Niederlage sind die Regionalligavolleyballerinnen des TV Cloppenburg von ihrem Auswärtsspiel beim Tabellenzweiten Union Emlichheim II zurückgekehrt. Mit 14:25, 21:25 und 18:25 hatten die Gäste das Nachsehen.
Dabei erwischten die Cloppenburgerinnen einen fürchterlichen Start. Ruckzuck lagen sie mit 0:8 und 2:12 im ersten Satz zurück. Danach fand der TVC zwar besser in die Partie hinein, aber an eine Wende war nicht zu denken.Mit Dina Quade und Christiane Bokamp hat die Union-Reserve mittlerweile zwei Spielerinnen, die früher in der Emlichheimer Zweitligamannschaft gestanden haben, in ihren Reihen, die gegen Cloppenburg den Unterschied machten.
Dennoch hielten die Gäste nach dem überdeutlichen 14:25 im ers-ten Durchgang im zweiten Abschnitt das Geschehen offen. „Wir haben versucht, über taktísche Aufschläge die Oberhand zu gewinnen, aber wir haben es nicht geschafft, uns im Angriff durchzusetzen", meinte TVC-Trainer Panos Tsironis. Zudem nutzte Emlichheim Lücken im Block konsequent aus. So hatten die Gäste auch im zweiten Satz das Nachsehen, wenn auch knapp mit 21:25.
Auch im dritten Teilstück stimmten der Einsatz und die kämpferische Einstellung, aber gegen das Topteam aus der Grafschaft hatten die Cloppenburgerinnen letztlich nichts zu bestellen. Das war auch dem Umstand geschuldet, dass auf TVC-Seite einige Spielerinnen fehlten, während Union II auf eine voll besetzte Bank zurückgreifen konnte. So endete der dritte Durchgang mit einem 18:25.
Cloppenburg hat nun knapp zwei Wochen Pause, bis das nächste Spiel auf dem Programm steht. Am 4. Dezember kommt Tabellenführer GfL Hannover in die Halle an der Leharstraße. Insgeheim hofft TVC-Trainer Tsironis darauf, dass die verletzte Zuspielerin Karoline Meyer dann wieder mitwirken kann. „Wir werden zwar kein Risiko eingehen und es ist fraglich, ob wir mit ihr eine Chance haben, aber das sind Spiele, in denen sie viel lernen kann.“
TVC: Margareta Hellmann, Gwendolin Lake, Laura Blömer, Sina Albers, Viola Torliene, Christine Thole, Beate Grave, Natalie Miller, Simone Elsner (ohne Einsatz), Katharina Gröne (o. E.).
Ausgabe vom 19.11.2011
Eine der allerleichtesten Übungen
Volleyballfrauen des TV Cloppenburg reisen als krasser Außenseiter nach Emlichheim
von Ludger Langosch
Cloppenburg (ll) – Am vergangenen Samstag haben die Volleyballerinnen von Union Emlichheim II die erste Saisonniederlage kassiert. Das 2:3 bei der GfL Hannover kostete die Grafschafterinnen prompt Platz eins in der Regionalligatabelle. Dieser Umstand aber ändert an der Rollenverteilung im heutigen Spiel (Beginn: 16 Uhr) überhaupt nichts: Der TV Cloppenburg reist als krasser Außenseiter an die niederländische Grenze.
„Das ist eines der leichtesten Spiele für uns“, sagt Trainer Panos Tsironis. „Wir haben gar nichts zu verlieren. Zumal ich gehört habe, dass Union noch Verstärkung aus der ersten Mannschaft bekommt.“ Ob es für den TVC dazu reicht, etwas zu gewinnen, ist fraglich. „Wir werden kämpfen und dann sehen, ob es uns gelingt, Emlichheim ein wenig zu ärgern. Ein Satzgewinn wäre schon ein Erfolg“, meint Tsironis. Auf jeden Fall werden die TVC-Frauen ohne ihre Stammzuspielerin Karoline Meyer auskommen müssen. Die 15-Jährige war in der vergangenen Woche im Spiel gegen Bad Laer verletzt ausgeschieden. Ob sie einen Bänderriss oder
-anriss erlitten hat, steht noch nicht fest. Sicher ist nur, dass ihr Arzt erst einmal ein zweiwöchiges Sportverbot ausgesprochen hat.
Somit kommt Margareta Hellmann wieder zum Zuge. „Ihr fehlt zwar noch die Erfahrung, aber sie hat ihre Sache gegen Bad Laer schon gut gemacht. Die Mannschaft vertraut ihr und ,Maggie’ ist ehrgeizig“, meint Tsironis. Für den Fall der Fälle nimmt der Coach Katharina Gröne aus der spielfreien zweiten Mannschaft mit. Neben Karoline Meyer wird Irene Miller studiums bedingt nicht mit von der Partie sein. Außerdem steht Nancy Glander nicht mehr zur Verfügung. Da sie zum neuen Jahr beruflich bedingt nach Bremen zieht, hat sie Abteilungsleiter Hubert Kulgemeyer mitgeteilt, dass sie den Verein verlassen wird. In dieser Saison ist die 21-Jährige erst in drei Spielen zum Einsatz gekommen.
Trotz der schier aussichtslosen Lage ist Tsironis einigermaßen sicher, dass sich sein Team achtbar aus der Affäre ziehen wird: „Die Mädchen werden sehr konzentriert sein. Einen Gegner wie Emlichheim, gegen den wir in den letzten Jahren nie gewonnen haben, nimmt niemand auf die leichte Schulter. Und wenn es uns dann noch gelingt, locker zu bleiben, geht vielleicht etwas. Mal sehen, wie viel das ist.“
Ausgabe vom 14.11.2011
TVC verliert Punkte und seine Zuspielerin
Cloppenburgs Regionalligavolleyballfrauen kassieren bittere 0:3-Niederlage gegen Bad Laer
Von Ludger Langosch
Cloppenburg – Schwere Zeiten für die Regionalligavolleyballerinnen des TV Cloppenburg: Nicht nur, dass sie mit dem 0:3 (18:25, 22:25, 17:25) gegen den SV Bad Laer die vierte Niederlage im sechsten Saisonspiel kassierten, neben den Punkten verloren sie auch noch Zuspielerin Karoline Meyer, die beim Stande von 6:3 im zweiten Satz verletzt ausschied.
Beim Versuch, einen Ball, der zu dicht ans Netz gespielt worden war, noch zu retten, geriet die 15-Jährige schon in der Luft in Schräglage und knickte dann bei der Landung ohne gegnerische Einwirkung um. Den Rest des zweiten Satzes verbrachte Meyer medizinisch versorgt hinter der Auswechselbank, den dritten Abschnitt hätte sie von einer Liege im Durchgang zu den Kabinen verfolgen können, hätte sie nicht entgeistert auf das lädierte Gelenk gestarrt. Eine Diagnose steht noch aus, allerdings droht eine längere Pause.
Somit kommt nun Margareta Hellmann verstärkt zum Zuge. Gegen Bad Laer schlug sie sich zwar sehr achtbar, aber logischerweise hat sie in den nächsten Spielen eine enorme Aufgabe zu stemmen. Diese geht sie indes voller Engagement an, an Einsatz und Kampfgeist fehlt es „Maggie“ nicht. „Ich hätte zu gerne zumindest einen Satz gewonnen“, meinte Hellmann nach der Partie.
Ohnedies mussten sich die Cloppenburgerinnen in Sachen Einstellung gegen Bad Laer nichts vorwerfen lassen. Gegen den Zweitligaabsteiger boten sie nach Kräften Paroli. „Da stand eine ganz andere Mannschaft auf dem Platz als in der Vorwoche beim 0:3 in Ilsede“, registrierte TVC-Trainer Panos Tsironis zufrieden. Dass die Partie gegen Bad Laer aber deutlich verloren ging, hatten sich die Gastgeberinnen dennoch selbst zuzuschreiben. Um ein besseres Ergebnis zu erzielen, leisteten sie sich vor allem in der Annahme viel zu viele Ungenauigkeiten und Fehler. Somit hatten es zunächst Meyer und später Hellmann schwer, ihre Angreiferinnen in Szene zu setzen. So reichte es nur, um streckenweise mitzuhalten. Der erste Satz war nach Cloppenburger 12:9-Führung bis zum 17:18 offen, doch dann hatte Bad Laer das bessere Ende mit 25:18 deutlich für sich. Der zweite Durchgang versprach erheblich mehr für den TVC, schließlich kam er schnell zu besagter 6:3-Führung. Nach Meyers Ausscheiden schworen sich die Cloppenburgerinnen ein und blieben bis zum Schluss dran. Nach einem 17:17 machten die Gäste aber drei Punkte am Stück und trotz aller Bemühungen gelang dem Tsironis-Team nur noch ein Verkürzen auf 21:22, letztlich aber stand ein 22:25 zu Buche.
„Da haben wir Glück gehabt. Wenn Cloppenburg diesen Satz holt, dann wird es ein ganz anderes Spiel“, meinte SV-Trainer Thomas Wilkens. Er sah aber die Chance, die Moral des TVC zu brechen – und seine Schützlinge setzten die Vorgabe prompt um. Über 8:3 kam Bad Laer zu einem 10:4-Vorsprung. Danach sank den Cloppenburgerinnen der Mut. „Genau das hatte ich meinen Spielerinnen vor diesem Satz gesagt“, meinte Wilkens. „Wenn wir schnell deutlich führen, kommt von der anderen Seite nicht mehr viel.“ Damit sollte er Recht behalten. Die Cloppenburgerinnen ließen sich zwar nicht hängen, aber den Glauben an eine Wende in dieser Begegnung strahlten sie nicht aus. So machte Bad Laer mit dem ersten Matchball nach 74 Nettospielminuten mit einem As zum 25:17 und 3:0-Erfolg den Sack zu.
TVC: Gwendolin Lake, Viola Torliene, Christine Thole, Beate Walbröhl, Alexandra Raker, Karoline Meyer, Natalie Miller, Laura Blömer, Sina Albers, Irene Miller, Margareta Hellmann, Simone Elsner (ohne Einsatz).
Ausgabe vom 12.11. 2011
Greifen die Korrekturen schon gegen Bad Laer?
Die Regionalligavolleyballerinnen des TV Cloppenburg wollen Scharte des 0:3 in Ilsede im Heimspiel auswetzen
von Ludger Langosch
Cloppenburg (ll) – Sein gesamtes Hab und Gut sollte man vielleicht nicht gerade auf die Regionalligavolleyballerinnen des TV Cloppenburg setzen, aber chancenlos ist das Team von Trainer Panos Tsironis heute Abend im Heimspiel gegen den SV Bad Laer sicherlich auch nicht. Die Partie in der Sporthalle an der Leharstraße beginnt um 18 Uhr.
Nach der empfindlichen 0:3-Schlappe am vorigen Samstag beim bis dato Tabellenletzten VG Ilsede war „Hängen im Schacht“ beim TVC, doch inzwischen bli-cken die Cloppenburgerinnen wieder optimistischer nach vorn. „Es wird zwar definitiv ein hammerschweres Spiel, aber wir müssen Punkt für Punkt spielen und uns zusammenreißen. Wir haben einiges gut zu machen“, gibt Außenangreiferin Beate Wahlbröhl als Marschroute aus. Sie selbst ist nach ihrem Urlaub wieder mit von der Partie, allein Nancy Glander und Simone Elsner müssen beruflich passen. Somit hat Tsironis einen gut gefüllten Kader zur Verfügung.
Dass mit dem Zweitligaabsteiger ein hochkarätiger Gegner nach Cloppenburg kommt, macht die Aufgabe natürlich sehr, sehr schwer, hat aber auch einen großen Vorteil: „Wir sind so klar wie noch nie in dieser Saison Außenseiter“, sagt Tsironis. „Wir haben eigentlich nichts zu verlieren und können daher frei aufspielen.“ Zudem hat sich der TVC bislang gegen stärker eingeschätzte Teams leichter getan.
Die Trainingswoche nach der dritten Saisonniederlage war „turbulent“, sagt Tsironis. „Die Einstellung vom Kopf her war nicht richtig, daran haben wir eingehend gearbeitet. Wir haben einige Sachen diskutiert und korrigiert. Ich erwarte zwar nicht, dass alles auf einmal umgesetzt wird, aber ich glaube, dass die Mädchen begriffen haben, dass sie jedes Spiel ernst nehmen müssen. Gegen Bad Laer können wir sicherlich verlieren. Aber mir kommt es in erster Linie darauf an, dass wir kämpfen und zeigen, was wir können.“
Gegner Bad Laer hat bislang gegen die beiden Topteams Emlichheim II und Hannover verloren, ansonsten dreimal sicher gewonnen. Zuletzt bezwang der SV in eigener Halle TuSpo Weende deutlich mit 3:0. Trainer Thomas Wilkens war von seinem Team sehr angetan: „Wir haben eindrucksvoll gezeigt, dass wir zu den Spitzenteams der Liga dazu gehören, und ich hoffe, dass wir eine solche Leistung auch in Cloppenburg zeigen können.“
Ausgabe vom 07.11.2011
0:3-Packung beschert harte Trainingswoche
Regionalligavolleyballerinnen des TVC Cloppenburg verlieren beim Schlusslicht VG Ilsede
von Ludger Langosch
Ilsede (ll) – Herber Rückschlag für die Volleyballerinnen des TV Cloppenburg. Beim bisherigen Schlusslicht der Regionalliga Nordwest, VG Ilsede, unterlag das Team von Trainer Panos Tsironis glatt mit 0:3 (24:26, 12:25, 22:25).
Nach der Energieleistung vor zwei Wochen, als der TVC gegen den SV Wietmarschen einen 1:2-Rückstand noch in einen Sieg umgemünzt hatte, boten die Cloppenburgerinnen diesmal eine enttäuschende Leistung. Trainer Tsironis schwankte zwischen Ratlosigkeit und Wut: „Warum fangen wir jedesmal mit der falschen Einstellung an? Das ist bislang in allen fünf Spielen dieser Saison so gewesen.“ Gegen die alles andere als überlegenen Gastgeberinnen liefen die TVC-Frauen im ersten Durchgang ständig einem Rückstand hinterher, aber am Ende hatten sie knapp mit 24:26 das Nachsehen. „Den Satz hat Ilsede nicht gewonnen, sondern wir haben ihn verloren“, meinte Tsironis verärgert. „Wir haben uns lächerliche Fehler geleistet. Aber die passieren, wenn man nicht konzentriert ist. Wir haben Ilsede aufgebaut.“
Nach dem Satzverlust stellte Tsironis auf einigen Positionen um. Doch nun kam der TVC völlig außer Tritt, sang- und klanglos schlitterten die Gäste in ein 12:25. Nach dieser Klatsche rissen sich die Tsironis-Schützlinge zusammen und kamen im dritten Abschnitt schnell zu einer Führung. Die verteidigten sie bis zum 20:18, um sich dann wieder selbst mit leichten Fehlern ins Hintertreffen zu bringen. „Wir haben in dieser Phase gleich drei Angaben verschlagen. Das ist unmöglich“, schäumte Tsironis. Mit 22:25 war nach rund einer Stunde die Niederlage besiegelt. Den Cloppenburgerinnen steht nun eine unangenehme Trainingswoche bevor: „Diese Vorstellung wird Konsequenzen haben“, meinte der Trainer.
TVC: Karoline Meyer, Alexandra Raker, Laura Blömer, Sina Albers, Viola Torliene, Christine Thole, Natalie Miller, Margareta Hellmann, Gwendolin Lake, Irene Miller, Heike Schleifer (o. Einsatz).
Ausgabe vom 24.10.2011
Toller Kampf gleicht Formschwankungen aus
Volleyball: Regionalliga-Frauen des TV Cloppenburg gewinnen 3:2 nach 1:2-Rückstand gegen SV Wietmarschen
von Rolf Wulfers
Cloppenburg – Die Regionalliga-Volleyballerinnen des TV Cloppenburg haben ihre Chance, am Saisonende einen der zur Qualifikation zur neuen 3. Liga berechtigenden ersten vier Plätze zu belegen, gewahrt. Der 3:2-Erfolg (23:25, 25:10, 22:25, 25:16, 15:9) gegen SV Wietmarschen gelang dem Team von Trainer Panos Tsironis nicht nur mit einer bärenstarken kämpferischen, sondern über weite Strecken auch eindrucksvollen spielerischen Leis tung.
Wenn Cloppenburgs Coach überaus zufrieden, ja geradezu euphorisch daherkommt, muss seine Mannschaft schon eine besondere Leistung abgeliefert haben. Hatte sie auch!
„Das war eine klasse Leistung der gesamten Mannschaft, aber vor allem Stellerin Karoline Meyer hat gezeigt, welch überragendes Potenzial sie besitzt. Bei unserer jungen Mannschaft muss man immer mit Ausschlägen nach oben, aber auch nach unten rechnen. Wir wussten, dass es heute knapp werden könnte, aber wie sich die Mannschaft nach dem 1:2-Satzrückstand ins Spiel gekämpft hat, war schon klasse.“
Zum Spiel: Den Gastgebern war die dreiwöchige Pause anzumerken, denn im ersten Durchgang fand der TVC lange Zeit so gar nicht in die Spur. Wietmarschen überzeugte mit flexiblen Angriffen, während der TVC schon bei der Annahme Probleme hatte und auch der Block zu durchlässig war. Resultat war eine 20:13-Führung der Gäste, die Tsironis zu einer Auszeit veranlasste. Mit Erfolg, denn seine Mannschaft robbte sich auf 21:22 heran, doch Wietmarschen rettete mit 25:23 den Satzgewinn.
Dann aber nahm der TVC-Express Fahrt auf und nahm Wietmarschen mit 25:10 auseinander. Vor allem die Angreiferinnen Alexandra Raker und Sina Albers, immer wieder glänzend eingesetzt von Stellerin Karoline Meyer, nutzten die Lücken im zunehmend löchriger werdenden Wietmarscher Abwehrverbund.
Verkehrte Welt dann wieder im dritten Durchgang. Cloppenburg legte ein 5:0 vor, lag dann aber nach einer 1:13 Serie (!) 6:13 in Rückstand. Zwar kamen die Gastgeberinnen wieder heran, mussten Wietmarschen allerdings mit 25:22 den Satz überlassen. Satz Nummer vier sah die Gäste zunächst ständig in Front, bis Cloppenburg beim 12:12 nicht nur den Ausgleich, sondern mit 25:16 zudem den 2:2-Satzausgleich schaffte.
Tiebreak war folglich angesagt, in dem der TVC den zunehmend resignierenden Gästen früh den Zahn zog. Über 8:2 strebte das TVC-Ensemble einem ungefährdeten 15:9 Satz- und Spielgewinn entgegen. Der Rest war Jubel im Cloppenburger Lager, denn die Spielerinnen ließen sich zu Recht vom begeisterten Publikum mit Standing Ovations feiern.
TV Cloppenburg: Viola Torliene, Simone Elsner, Alexandra Raker, Natalie Miller, Irene Miller, Sina Albers, Christiane Thole, Laura Blömer, Nancy Glander, Katharina Gröne, Karoline Meyer.
Ausgabe vom 22.10.2011
Mit korrigiertem Saisonziel
TVC-Volleyballfrauen haben morgen den SV Wietmarschen zu Gast
von Rolf Wulfers
Cloppenburg (ll) – Drei Wochen haben die Volleyballerinnen des TV Cloppenburg Zeit gehabt, um den verpatzten Start in die Regionalligasaison 2011/2012 mit nur 2:4 Punkten zu verdauen. Nun geht es am morgigen Sonntag in der Sporthalle an der Leharstraße gegen den SV Wietmarschen weiter. Das Spiel beginnt um 16 Uhr.
Der TVC hat seine Ziele nach den beiden – unerwarteten und unnötigen – Niederlagen aus den ersten drei Spielen korrigiert. „Wir werden nicht ganz oben mitspielen, sondern wir streben einen Platz im Mittelfeld an“, sagt Trainer Panos Tsironis. Mit Rang vier wäre die Qualifikation für die 3. Liga geschafft, die zur Serie 2012/13 eingeführt wird. „Aber das ist kein Muss. Wir setzen die Mannschaft nicht unter Druck. Das Team ist jung und talentiert. Irgendwann kommt es auf alle Fälle dorthin“, meint Tsironis. Mit der Einstellung seiner Schützlinge ist der Coach nämlich absolut zufrieden: „Die Mädchen arbeiten sehr, sehr gut im Training. Sie sind ehrgeizig und in den Übungseinheiten beißen sie sich richtig rein. Nun müssen sie es schaffen, das auch in den Punktspielen so zu zeigen.“ Am besten schon im Heimspiel gegen Wietmarschen. Die Emsländerinnen sind mit 2:6 Punkten in die Saison gestartet. Zuletzt verloren sie das Derby beim Tabellenführer Union Emlichheim II mit 1:3. „Wietmarschen ist vor allem sehr abwehrstark. Die Mannschaft kämpft bis zum bitteren Ende. Wir müssen bereit sein, einen ganz harten Kampf auszutragen“, sagt Tsironis mit einigem Respekt vor dem morgigen Gegner.
Der TVC-Kader ist in diesem Spiel nicht ganz vollzählig. Gwendolin Lake, Margareta Hellmann und Beate Wahlbröhl, geborene Grave, werden aus privaten Gründen nicht dabei sein. Christine Thole schlägt sich mit einer Bänderdehnung herum, ihr Mitwirken ist noch nicht ganz sicher. „Angesichts dieser Ausfälle wäre es mir lieber, wenn die Pause noch ein bisschen länger gedauert hätte. Aber dann sind die anderen Spielerinnen umso mehr gefordert“, sagt Tsironis. Womöglich hilft Irene Miller aus und hilft, die Lücken im Aufgebot zu schließen.
Ausgabe vom 04.10.2011
Die dreiwöchige Pause kommt sehr gelegen |
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Regionalligavolleyballerinnen des TV Cloppenburg unterliegen Bodenstedt/Salzdahlum 1:3von Ludger Langosch
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Wolfenbüttel (ll) – Eine überraschende 1:3-Pleite (25:18, 20:25, 25:27, 17:25) haben die Regionalligavolleyballfrauen des TV Cloppenburg hinnehmen müssen. Nach 98 Minuten Spielzeit hatten sie in Wolfenbüttel bei der VSG Bodensetdt/Salzdahlum das Nachsehen. Einmal mehr wurde deutlich, wie groß die Lücke ist, die die langjährige Zuspielerin Elvira Lautenschläger hinterlassen hat. „Wir hatten kaum Zeit zu reagieren, als sie uns ihren Wechsel zum Zweitligaaufsteiger Eiche Horn mitgeteilt hat“, meint TVC-Trainer Panos Tsironis. „Hätten wir früher geahnt, dass sie gehen wird, hätten wir die jungen Spielerinnen anders aufbauen können. Und wir sind keine Profimannschaft, dass wir uns neue Spielerinnen hätten kaufen können.“ So tut sich die erst 15-jährige Karoline Meyer schwer, die Zuspielerposition adäquat zu füllen. „Karo fehlt noch die Erfahrung, aber woher soll sie auch kommen“, sagt Tsironis. Als Alternative gab Margareta Hellmann ihren Einstand. „Sie hat ihre Sache nicht schlecht gemacht – aber bislang hat sie in der zweiten Mannschaft als Libera und nicht als Stellerin gespielt.“ Bei der VSG Bodenstedt/Salzdahlum waren die Gäste eigentlich gut in in die Partie hineingekommen und entschieden den ersten Satz deutlich mit 25:18 für sich. Doch danach ging es bergab. Der zweite Durchgang ging mit 20:25 flöten. Im dritten Abschnitt fehlte ein bisschen Glück, aber nach dem 25:27 war der Ofen aus. Die Gastgeberinnen hatten keine Mühe, mit einem 25:17 im vierten Teilstück den Sack zuzumachen. „Wir haben auch ein psychologisches Problem“, meinte Tsironis. „In der Woche zuvor haben wir in Oldenburg ganz anders gespielt. Gegen bessere Gegner mobilisieren wir mehr Energie, gegen schwächere Mannschaften schaffen wir es noch nicht, unser Potenzial abzurufen. Und das, was die VSG gespielt hat, war nicht überzeugend. Aber es hat gegen uns gereicht.“ Nun steht den TVC-Frauen eine dreiwöchige Pause ins Haus. Die ursprünglich für den 16. Oktober vorgesehene Partie gegen den SC Langenhagen entfällt nach dem Rückzug des SCL. Somit steht das nächste Spiel erst am 23. Oktober gegen Wietmarschen an. „Die Pause kommt uns sehr gelegen. Sie bringt uns Zeit, viel an der Taktik und unseren Problemen im Aufbausystem zu arbeiten“, sagt Tsironis. TVC: Margareta Hellmann, Gwendolin Lake, Viola Torliene, Simone Elsner, Beate Grave, Alexandra Raker, Natalie Miller, Sina Albers, Laura Blömer, Karoline Meyer. |
Ausgabe vom 01.10.2011
TVC-Frauen sind „heiß“ auf Auswärtssieg |
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Zu Gast bei VSG Bodenstedt/Salzdahlumvon Ludger Langosch
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Cloppenburg (ll) – Die Volleyballerinnen des TV Cloppenburg wollen heute Abend den ersten Sieg in der Regionalligasaison 2011/2012 bestätigen. Nach dem schwer erkämpften 3:2 beim Oldenburger TB am vergangenen Samstag ist der TVC heute wieder in der Fremde gefordert. Um 20 Uhr beginnt in der Wolfenbütteler Sporthalle des Gymnasiums am Schloss die Partie bei der VSG Bodenstedt/ Salzdahlum.
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Ausgabe vom 26.09.2011
TVC bewahrt die Ruhe und holt Sieg |
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Cloppenburgs Volleyballfrauen gewinnen |
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Von Ludger LangoschOldenburg - Über mangelnde Spielpraxis dürfen sich die Regionalligavolleyballerinnen des TV Cloppenburg in der noch jungen Saison wahrlich nicht beklagen. Nach der 2:3-Niederlage zum Auftakt gegen TuSpo Weende ging die Mannschaft um Trainer Panos Tsironis auch am zweiten Spieltag über die volle Distanz. Nur: Diesmal hatte sie das bessere Ende für sich und siegten nach 2:03 Stunden beim Oldenburger TB mit 3:2 (15:25, 25:18, 25:17, 14:25, 15:9). An eine Steigerung im Vergleich zum Auftritt in der Vorwoche war zumindest im ersten Satz kein Gedanke zu verschwenden. Vielmehr fanden die Gäste ihren Rhythmus überhaupt nicht. Die Annahme klappte nicht und machte es so Stellerin Karoline Meyer nahezu unmöglich, ein gescheites Angriffsspiel aufzuziehen. Damit fehlte die Durchschlagskraft. Logische Konsequenz:Oldenburg hatte leichtes Spiel und ging mit einem deutlichen 25:15 in Führung. Neuer Satz, neues Glück: Denn der TVC ging rasch mit 5:0 in Front. Zwar kam der OTB noch einmal zurück und glich zum 8:8 aus. Doch dann nahmen die Gäste das Heft fest in die Hand und glichen mit einem glatten 25:18 aus. Im dritten Abschnitt lief es wie geschmiert. Gerade einmal eine Viertelstunde brauchten die Cloppenburgerinnen, um mit 25:17 die 2:1-Satzführung herzustellen. Doch die junge TVC-Mannschaft beweist noch nicht die Konstanz, um eine Partie dann auch sicher nach Hause zu bringen. Im vierten Durchgang machte es die Tsironis-Mannschaft mit vielen Fehlern dem OTB leicht. Das 25:14 für den OTB bedeutete den Ausgleich und damit das Vertagen des Entscheidung in den fünften Satz. In diesem Tiebreak erwischte Cloppenburg wie in der Vorwoche den besseren Start. 3:0 und 6:2 lauteten die Durchgangsstationen bis zum 8:3 beim Seitenwechsel. Im Gegensatz zum Weende-Spiel vor Wochenfrist blieben die TVC-Frauen diesmal aber stabil und holten sich mit dem dritten Matchball ein 15:9 und damit den Sieg. „Die Maschine kommt ins Laufen“, freute sich Trainer Panos Tsironis über den Erfolg. „Über weite Strecken kamen unsere Angaben sehr gut. Und im Tiebreak haben wir diesmal die Ruhe bewahrt.“ Cloppenburgs Sina Albers freute sich diebisch über den Sieg: Der gebürtigen Löningerin stand doch mit Melanie Köster eine Teamkollegin aus VfL-Zeiten gegenüber. „Da hätte ich mich zu Hause ja nicht mehr blicken lassen können, wenn ich gegen Melanie verloren hätte“, meinte Albers augenzwinkernd. |
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Ausgabe vom 17.09.2011
Mit verjüngtem Team auf der Jagd nach dem Titel
Saisonstart für Cloppenburgs Regionalligavolleyballfrauen: Kein Blick zurück auf verlorene Leistungsträgerinnen
Von Ludger Langosch
Cloppenburg – An Selbstbewusstsein mangelt es Panos Tsironis, Trainer der Cloppenburger Regionalligavolleyballerinnen, nicht. Seine Antwort auf die Frage, auf wen er denn als Meister in der (noch) dritthöchsten deutschen Spielklasse tippe, kommt wie aus der Pistole geschossen: „Auf uns.“
Dabei haben die Cloppenburgerinnen, die im Vorjahr hinter dem TV Eiche Horn und Union Emlichheim II auf dem dritten Platz landeten, einige gravierende Ver-
luste zu kompensieren. Vorneweg ist da natürlich Elvira Lautenschläger zu nennen. Die Zuspielerin, über Jahre quasi Tsironis’ verlängerter Arm auf dem Feld, wechselte zum Meister Eiche Horn. Die Bremerinnen schafften die Qualifikation für die 2. Liga und die 27-Jährige sucht nun dort im Unterhaus eine neue sportliche Herausforderung. Mit Karina Kahlert (32) ging ein weiterer Routinier gleich mit zum Aufsteiger. Außerdem hat Andrea Brümmer aufgrund langwieriger Schulterprobleme den Leistungssport zu den Akten gelegt. Mit der 29-Jährigen verliert der TVC eine weitere Spielerin mit reichlich Erfahrung.
Die Abgänge versucht Tsironis mit Youngstern vornehmlich aus dem eigenen „Talentschuppen“ wettzumachen. Karoline Meyer, schon länger im Kader der Ersten, ist als Zuspielerin nunmehr eindeutige Nummer eins – mit 15 Jahren. „Ganz klar, ihr fehlt noch die Erfahrung. Aber das Talent, die Position auszufüllen, hat sie allemal. Sie kann nur gewinnen“, meint Tsironis. Als Alternative steht Margareta Hellmann bereit, die aus der eigenen Zweiten kommt. Per Doppelspielrecht soll sie auch dort zum Einsatz kommen und wird dem Regionalligateam deswegen an den ersten beiden Spieltagen nicht zur Verfügung stehen. So wollen es die Bestimmungen. Dabei ist „Maggie“, die am übernächsten Samstag 17 Jahre jung wird, nicht nur als Zuspielerin, sondern auch als zweite Libera neben Natalie Miller vorgesehen.
Ebenfalls aus der zweiten Mannschaft kommt Christine Thole, die damit in den Kader des TVC I zurückkehrt. „Sie hat sich weiterentwickelt und hat nun auch den richtigen Ehrgeiz. Sie will etwas erreichen“, lobt Tsironis die 19-Jährige. Mit Viola Torliene steht zudem eine „ganz neue“ Spielerin in TVC-Reihen. Die Mittelblockerin, die im Dezember 19 Jahre alt wird, kommt vom TuS Neuenkirchen und erfüllt nahezu perfekt das Cloppenburger Anforderungsprofil. „Sie bringt die körperlichen Voraussetzungen mit, ist clever und ehrgeizig, hat den Willen und passt genau zu unserer Philosophie“, sagt Tsironis.
Mit dem verjüngten Kader – das Durchschnittsalter liegt knapp unter 21 Jahren – steckt sich der Coach wie eingangs beschrieben hohe Ziele. Den größten Gegner hat der Grieche schon fest im Blick: „Der sind wir selber. Die Mädchen haben alle viel Talent. Und da liegt die Gefahr. Es reicht nicht aus, sich nur darauf zu verlassen. Dazu muss harte und konzentrierte Arbeit und Konzentration kommen. Aber dafür bin ich als Trainer verantwortlich. Wir haben eine gute Struktur in der Mannschaft – und viel Zukunft.“
Den Verlust früherer Leistungsträgerinnen hat der 50-Jährige längst abgehakt: „Was soll ich mich mit der Vergangenheit beschäftigen und darüber nachdenken, wer gegangen ist? Einige Leistungsträgerinnen sind weg, nun müssen andere die Verantwortung übernehmen. Und: Man kann solche Abgänge ja auch als Chance begreifen.“ In erster Linie denkt Tsironis dabei an Natalie Miller, Alexandra Raker, Beate Grave und Simone Elsner.
Die Regionalliga Nordwest schätzt der TVC-Trainer im Vergleich zum Vorjahr als stärker ein. „Mit Absteiger SV Bad Laer ist eine sehr gute Mannschaft hinzugekommen.“ Der zweite Absteiger, SC Langenhagen, hat seine Mannschaft zwar nicht halten können, aber einige Leistungsträgerinnen sind zum Stadrivalen GfL Hannover gewechselt. Somit muss man den Vorjahresvierten mehr denn je auf der Rechnung haben. Nicht zu vergessen Vizemeister Union Emlichheim II, der dank seiner intensiven Jugendarbeit immer wieder neue Talente herausbringt. Doch damit nicht genug: „Der Oldenburger TB ist nicht zu unterschätzen“, meint Tsironis. „Einige Spielerinnen aus Westerstede sind dort hingegangen. Außerdem soll der OTB zwei Emlichheimerinnen geholt haben. Darüber hinaus haben die Vorjahresaufsteiger Wietmarschen und Bodenstedt/ Salzdahlum nun ein Jahr Regionalligaerfahrung mehr – das macht die Spiele gegen diese Mannschaften nicht leichter. Einfache Begegnungen gibt es nicht mehr. Wir müssen jede Woche 100 Prozent geben.“
Mit der Vorbereitung ist der Cloppenburger Übungsleiter nicht ganz zufrieden. „Ich hätte gerne zehn, zwölf Wochen mit der ganzen Mannschaft gehabt. Aber wir sind ja keine Profis, da ist das unmöglich. Aber die Spielerinnen, die bei den Einheiten gewesen sind, haben super mitgezogen.“ Die Erfolge waren abzulesen. In den Tests und den Vorbereitungsturnieren hat der TVC gut ausgesehen, auch, wenn Tsironis noch einige Schwachstellen erkannt hat, die er ausmerzen will. Grundsätzlich aber „bin ich zufrieden. Die Mannschaft hat sich besser präsentiert als ich gedacht hatte“.
Die Meisterschaft hat sich Tsironis wie eingangs erwähnt, als Ziel auf die Fahnen geschrieben. Minimum ist aber Rang vier. Der würde zur 3. Liga berechtigen, die in der Saison 2012/13 eingeführt wird und ihren Platz zwischen 2. Liga und Regionalliga findet. Nach dem Auftakt am Sonntag gegen TuSpo Weende geht es am Samstag darauf zum Oldenburger TB und wieder acht Tage später zur VSG Bodenstedt/Salzdahlum. Bis zum zweiten Heimspiel dauert es aber. Erst am 23. Oktober ist der SV Wietmarschen der Gegner. Den Spielplan nimmt Tsironis, der mit Thomas Eislöffel als Nachfolger von Albert Mantel einen neuen Cotrainer an seiner Seite hat, gelassen hin: „Der spielt für mich keine Rolle. Früher oder später spielen wir gegen jeden Gegner.“
Saisonauftakt mit dem Vorjahresfinale
Cloppenburg (ll) – Die Saison 2011/2012 startet für die Regionalligavolleyballerinnen des TV Cloppenburg am kommenden Sonntag um 16 Uhr mit einem Heimspiel in der Halle an der Leharstraße. Gegner ist TuSpo Weende. Gegen eben jenes Team aus Göttingen hatte der TVC die vorige Saison beendet und die Heimpartie mit 3:1 gewonnen. Ein gutes Omen?
„Die Karten wurden neu sortiert und nun gilt es, sich in der neuen Saison zu beweisen“, meint TVC-Außenangreiferin Beate Grave. Immerhin sind die Abgänge Elvira Lautenschläger, Karina Kahlert und Andrea Brümmer zu verkraften (siehe auch nebenstehende Saisonvorschau). Außerdem wird Irene Miller studienbedingt nur teilweise zur Verfügung stehen.
Der erste Gegner, Weende, bewies am vorigen Wochenende im Regionalpokal ansteigende Form. Ohne Satzverlust zog der TuSpo nach drei 2:0-Siegen in Endspiel ein. Im Finale wartete mit der VG Ilsede ein Klassengefährte in der neuen Saison. Gegen den Regionalligaaufsteiger zog Weende im entscheidenden dritten Satz knapp mit 17:19 und hatte mit 1:2 das Nachsehen.
TV Cloppenburg: Abgänge: Elvira Lautenschläger, Karina Kahlert (beide TV Eiche Horn), Andrea Brümmer (Laufbahnende aus gesundheitlichen Gründen), Jenny Gilz (studienbedingt, während der Saison).
Zugänge: Christine Thole, Margareta Hellmann (beide TVC II), Viola Torliene (TuS Neuenkirchen).
Kader
Zuspiel: Karoline Meyer, Margareta Hellmann.
Außenangriff: Sina Albers, Laura Blömer, Nancy Glander, Beate Grave, Irene Miller.
Diagonalangriff: Gwendolin Lake, Alexandra Raker.
Mittelblock: Simone Elsner, Christine Thole, Viola Torline.
Libera: Natalie Miller.
Trainer: Panos Tsironis.
Cotrainer: Thomas Eislöffel
Saisonziel: Qualifikation für die neue 3. Liga.
Meistertipp: TV Cloppenburg, SV Bad Laer.


